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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Scherenschnitte

Wer kennt sie nicht? die guten alten Scherenschnitte. 
Ich habe das Gefühl, dass ich schon Jahrzehnte keine Scherenschnitte mehr gesehen habe, auch keine Anleitungen gelesen habe wie diese Technik funktioniert. 

In meiner Kindheit haben wir aus zig mal gefaltetem Papier Sterne geschnitten mit kleinen Zacken und/ oder kleinen Eckchen und Rauten herausgeschnitten, so dass die Sternenstrahlen ziemlich kunstvoll aussahen. 

Doch als ich kürzlich das neue Magazin "flow" in der Post hatte (übrigens die erste deutsche Ausgabe) und mit Neugierde durchblätterte, da sind mir diese Scherenschnitte aufgefallen:


sehr kunstvoll, sehr romantisch, kindlich in den Motiven, doch sehr kunstvoll in der Ausführung. 




Das Magazin flow ist ein niederländisches Magazin und es existiert bereits 5 Jahre. 
Auf große Nachfrage hin wurde es nun auch in deutscher Sprache aufgelegt. 

Künstler werden porträtiert, allgemeine Themen über Lebensführung, Lebenssinn werden behandelt - allerdings ohne spirituellen Touch. 
Der Leser bekommt Ideen über Projekte in der Kunstszene allgemein - also vom Maler über blogger, vom online-shop Starter bis zur erfolgreichen foodbloggerin. 
Es gibt Rezepte und Büchertipps.

Alle lassen den Leser teilhaben und setzen Ideen frei. 


Vielleicht habt ihr es schon gelesen? Wenn ja, wie empfindet ihr dieses Magazin?

Donnerstag, 1. August 2013

Himmlische Prosa und Philosophie

Fünf Menschen – Begegnung im Himmel




Immer wieder staune ich über die phantasievollen Ideen manch eines Buchautors. 


Zum einen, wie kreativ der Buchaufbau gestaltet ist – bis hin zum Plott, zum roten Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht und den Leser mitnimmt auf die Reise mit den handelnden Personen und durch die Situationen und Handlungsstränge.


Zum anderen die Idee der Geschichte – wer trifft wen, warum und zu welchem Zeitpunkt? 


Welche Aspekte müssen detaillierter beschrieben werden, damit der Leser auch kapiert, was der Autor sagen will? Was kann nur angedeutet werden? Wie wird die Spannung gehalten und das Interesse am Fortgang der Geschichte gesichert?

Überlegungen reihen sich aneinander – Pläne –Skizzen – Rohentwürfe – Gedankenfetzen – brainstorming.
Ich will jetzt nicht weiter philosophieren (obwohl ich das sehr gerne mache), sondern euch einen Einblick in ein Buch geben, bei dem dieser oben beschriebene „Stauneffekt“ eingetreten ist.

Das Buch beginnt am Ende der Geschichte. Ja.


Die Hauptfigur ist Edward , genannt Eddie.

Er stirbt - Du als Leser erlebst die letzte Dreiviertelstunde mit und….

stirbst dann mit und wirst in den Himmel gewirbelt – also nicht Du , sondern die Hauptfigur, aber Du bist so nah dabei und Du siehst die Farbe des Himmels .…..!


Fünf Menschen trifft die Hauptfigur im Himmel und alle fünf wurden durch sie getötet. Nein, die Hauptfigur ist kein Mörder und es handelt sich nicht um einen Kriminalroman.

Das Leben der Fünf wird geschildert und der Moment der Begegnung mit Eddie fließt mit ein und dann bist Du schon gespannt, wann die Lösung kommt: also der Moment, in dem Du als Leser erkennst, dass Eddie der Täter, der Mörder ist.


Sehr zaghaft werden Andeutungen gemacht, Umwege gegangen und dann kommt die Wende oder der Knackpunkt und … Du hast es gar nicht gemerkt, wie Eddie zum Mörder wurde.

Wenn Du wieder aus dem Staunen erwacht bist, dann ist es schon geschehen: einer der Fünf ist gestorben.

Schon die erste Person, der Eddie im Himmel begegnet, erklärt ihm viel, über die Menschen und die Beziehungen untereinander. Die Abhängigkeit der Menschen voneinander und die Zugehörigkeit jedes Einzelnen von uns zu den anderen. Ein bißchen Weltanschauung wird doziert. Und Eddie ist ergriffen, begreift vieles zunächst nicht und später dann doch. Er ist emotional sehr berührt und wird aufgeweckt und wachgerüttelt.






Und Du als Leser findest immer wieder die ein oder andere Situation , die auf dich zutriffst. 


Du liest Sätze und Aussagen, die dich nachdenklich machen und dich sinieren lassen. 

Einfach herrlich – ein wenig Pathos, ein wenig Weltkenntnis, viel Realitätsbewußtsein und dennoch genug Raum für Vielfältigkeiten, Varianten und Gedanken.


Ich kann nicht anders – ich lege es euch ans Herz!

Ruhige Lesezeit wünsche ich euch, beim Sonnenbaden oder im Schatten.

Dienstag, 28. Mai 2013

Wahre Worte

zum Lesen!

Ist mir vorhin untergekommen: ein Lesezeichen von PIPER !


Schon so lange habe ich es und benutze es auch. 
Vorhin ist es aus einem Buch herausgefallen und langsam auf den Fußboden gesegelt.

Beim Aufheben ist mein Auge auf dem Spruch hängengeblieben und gefühlte Minuten war ich ganz in Gedanken über diesen sinnreichen, wahren Spruch. 


Genial - einfach genial. 
Ein Spruch, der so vieles zu sagen vermag. 

Lasst eure Gedanken dazu fließen. Meine schlagen momentan Purzelbäume und ich bekomme sie gerade nicht so geordnet, dass ich sie niederschreiben könnte. 

Übrigens, 
das ist die Rückseite des Lesezeichens  -  mit diversen Buchanregungen. 


Kennt ihr zufällig das Buch "Abenteuerliche Frauen reisen". 
Das würde mich interessieren - inhaltlich und stilistisch. 
Ich würde mich freuen, wenn ich sozusagen aus 1. Hand eine Meinung bekommen könnte.

Ich wünsche euch viele Gedanken und sinnreiche Geistesblitze beim Worte lesen und Buchblätter wenden. 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Pop Art - Mickey Mouse

Mickey Mouse – klar kennt jeder. 
Hört man den Namen, sie man die Mouse vor sich.



Die Entstehung dieser liebeswürdigen, schlauen, lustigen Figur ist einmalig. Ich schreibe sie hier nieder, damit ihr auch stauen könnt. Der unten gezeigte Bildband hat tolle Bilder und eine gute Einleitung. Das Popart - Buch ist eine wahre Schatztruhe für Informationen rund um die Mickey Mouse und daraus habe ich für euch einiges zusammengetragen:



Stellt euch vor – es sind die Ohren!
Als die Mouse 1927 erfunden wurde, gab es schon andere Zeichentrickfiguren, sie unterschieden sich in den Ohren. Kater Felix hatte ganz spitze, dreieckige Ohren, während Hase Oswald (das war übrigens die erste erfolgreiche Zeichentrickfigur von Mr. Walt Disney) lange Schlappohren hatte.


Wo kommt Mickey Mouse eigentlich her?
Mickey Mouse wurde aus dem Zusammentreffen von Feldmäusen entwickelt, die in dem alten Studio von Walt Disney in Kansas City, immer wieder hereinspazierten. Die Tierchen wurden dort zu zahmen Feldmäusen.
So kam es, dass Mickey Mouse als beständigste Phantasiefigur gilt, die die amerikanische Populärkultur hervorgebracht hat. 
Kommen wir zurück zu den Ohren. Die Ohren sind immer zwei gleichmässige schwarze Kreise, ganz gleich in welchem Winkel der Kopf gehalten wird.
Schaut mal die Skizze –so simpel und doch so beeindruckend.

Was ich auch bisher nicht wußte, dass die nackte Kinderbrust von Micky Mouse und auch die kurzen Hosen in den 40ern verschwanden.
Mit den Jahren wurde das Mäuschen etwas runder und weniger abstrakt und die Figur gewann wieder an retro-Charme mit freier Brust, kurzer Hose, großen gelben Schuhen. Mickey Mouse, eine Ikone, die sich in unserer Phantasie festgesetzt hat.

Und, so alleine is ja auch nicht immer nett, daher noch ein pic von den Beiden - süß oder?





Sonntag, 20. Januar 2013

Nachrichten - schmackhaft gemacht

es ist Sonntag nachmittag - draußen herrscht das pure blanke Eis - auf den Straßen und auf allen Sträuchern und Bäumen. Schön, winterlich. 

Zeit zum Zeitunglesen vor dem Kamin. Zeitunglesen finde ich sehr unterhaltsam, den Kunst- und Kulturteil, das Feuilleton, das Reisemagazin zumindest. 

Dann kommt der Wirtschaftsteil - interessiert mich auch, aber......
mit einem Stück Apfelkuchen (Mürbeteig, Vanillepudding drauf und geschnippelte Apfelstücken mit angerösteten Mandelstifen) geht es wesentlich besser. 
Da können die trockenen Informationen noch so stauben und Pessimismus ausrufen. Ich versüße sie mir einfach und dann...... ist alles gut.


Ich wünsche euch einen entspannten Sonntagabend und einen Bombenstart in die neue Woche.

Dienstag, 18. Dezember 2012

.... was kommt nach Harry Potter... Joanne Rowling

Printmedien, Hörbücher, Tablet-version - alle Möglichkeiten zu allen Zeiten.

Auch das Hör-Buch von Joanne Rowling :




habe ich in einem Buchladen gesehen. 
Ich habe es aber bis dato weder gelesen, noch gehört. 

Ich höre Hörbücher bei langen Autostrecken - wenn es darum geht, Autobahnkilometer zurücklegen, dann finde ich Hörbücher klasse. Da geniesse ich sie und lausche meistens mit Verzücken dem jeweiligen Sprecher. Von dem oder von der (Sprecherin ) hängt alles ab - wird der Text spannend, packend, fesselnd erzählt?
Denn, ist der Text, also das Buch, noch so gut geschrieben, ein schlechter Sprecher vermasselt dessen Güte. 

Zu Hause beim Entspannen ist mir ein Buch das liebste. 

Wie geht es euch? Wann lest ihr Bücher und Zeitschriften - schon morgens zum Café oder abends als Entspannung?
Wann lauscht ihr Büchertexten?

Montag, 17. Dezember 2012

Backtipps von LAFER

Habe ich neulich im Schaufenster eines Buchladens entdeckt:





Na, was sagt ihr dazu? Ich habe den "Schmöker" einmal durchgesehen und schon beim Anheben des tollen Backbuchs- eigentlich eher eine Backbibel - wurde mir die (Ge-)Wichtigkeit des Werkes bewußt: inhaltsschwer, tippreich und z.T. edle Rezepte.

Ich bin immer wieder fasziniert von solchen Büchern, die eigentlich zum Gebrauch gemacht sind. Bei mir häufen sich allerdings die Back- und Kochbücher und ich backe eher neue Rezepte, die ich auf einem Foodblog entdecke und schnell mal ausdrucke und ausprobiere. 
Wie geht es euch mit solchen Büchern?