ausstellungen

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mitgliedschaften:
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Abstract ART Academy, freiburg
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Samstag, 28. Juni 2014

blaue zonen auf der weltkarte - schau' mal genauer hin!

vor ca. eineinhalb jahren ....
nee, ich muss früher anfangen.
schon als Teenager hatte ich plötzlich grösste sorge, dass das leben viel, viel zu kurz ist.
alles zu machen, auszuprobieren und zu schaffen in den läppischen 60 bis 70 jahren (stand damals! - und jetzt keine kalkulatorischen rückschlüsse auf mein alter ziehen, o.k.!),
das schaffe ich nie und nimmer.

omg.
immer mal wieder war ich richtig verzweifelt und habe dabei mein Umwelt absolut kirre gemacht.
"du hast das leben doch  noch vor dir", " was soll die Panikmache", "jetzt mach mal die schule / das abi / das Studium fertig und dann wirst du weitersehen" .
ich hatte die ohren auf durchzug gestellt. so ein besch....... bla-bla.
keine ahnung haben die.

was mir immer so alles in den sinn kam und immer noch kommt....
wie soll ich das nur......


aber schluss damit!

kürzlich lese ich von den blauen Zonen!
na, schon mal gehört.

aus VIVA 3 2014
das sind die gebiete, in denen die menschen echt alt werden.
überdurchschnittlich alt (gut 100 Jahre) und dennoch vital sind.
wohlgemerkt vital.
sie sind nicht ohne gebrechen und ohne Wehwehchen.
aber für sie ist das leben lebenswert.
dafür ackern sie den lieben langen tag.
frühmorgens raus auf die felder, Gemüse und Obst beackern.
ernten für's Mittagessen und für abends.
aus VIVA 3 2014

aus VIVA 3 2014
und dafür brauchen sie eine menge an Nahrungsmittel.
denn gegessen wird mitnichten zu zweit oder zu dritt.
oh nein.
drei Generationen sitzen am tisch
plus nachbarn und vorbeikommende.


also immer ein ganzer stall voll personen am tisch.
es wird zusammen gegessen. geschnattert. debattiert und es werden aktuelle
dorfangelegenheiten durchgekaut -gesprochen.

heute sieht das strassenbild dagegen so aus:
merkt ihr was?
man ist zwar zusammen, aber nur die hüllen. Keine zweisamen gespräche, keine aktionen mit dem gegenüber.
was soll das?

der Informationsaustausch funktioniert hervorragend.
keiner behält irgendwas für sich. weil er ja dann  mehr weiss, als sein gegenüber und das könnte ja mal von Vorteil sein.
pffff....


oftmals bringen die Nachbarn ihre kochereien auch mit, weil man sich spontan zusammensetzt, um
gemeinsam die tafel zu decken und die gerichte zu teilen.


ist das nicht klasse?
und jetzt zum Geheimnis: wie kommt das?
kraxeln. ja. kraxeln.


es gab in den 40ziger Jahren bereits eine Studie in London, die klar gestellt hat, dass die Kontrolleure, die immer in die busse hinein und wieder hinaus-kraxeln mussten, am fittesten und gesündesten blieben.


die hirten in den sardischen bergen machen es ebenso. immer mit dem lieben Vieh die berghänge hoch und herunter. ausserdem sind  die dörfer meist nicht auf einer ebene. will man den nachbar oder einen bekannten im Dorf aufsuchen, dass heisst es hinaufgehen oder erstmal hinunter und umgekehrt, beim heimgehen.


dazu kommt die unverfälschte (so die Bezeichnung der Sarden) Nahrung. alles kommt aus dem boden frisch auf den tisch. nicht mehr und nicht weniger. es gibt nichts anderes. jeder bürger hat ein Gärtchen, es wird ausgetauscht und gegessen, was man hat. alles authentisch und nur reginal.
will man einen grösserern gemüsegarten, dann muss man schon den berg hinaus-kraxeln, das land beackern, pflanzen, betreuen und ernten.


die blauen Zonen - das sind weltweit 4 Zonen, in denen die menschen besonders alt werden.
sie heissen übrigens so, weil die ersten forscher diese regionen auf ihrer Landkarte blau ummalten. Regionen, in denen sie einen auffallend hohen  prozentsatz an Hundertjährigen fanden.

was auch moderne forscher wissen:
cokooning war gestern.
sozialer zusammenhalt und soziale gefüge sind heute.

wir sollten wieder lernen, uns auszutauschen. aufhören mit dem eigenbrötlerischen dasein.
uns öffnen und tolerant sein.
d.h. nicht, dass ich  mir alles gefallen lassen muss und schon garnicht, dass ich jeden X-beliebigen Typen an meinem tisch sitzen sehen will.
aber gemeinsame Unternehmungen und vorhaben, können auch den eigenen Horizont erweitern. können inspirieren und du kannst deine Energien weitergeben.

es lohnt sich.
sich darüber Gedanken zu machen.
es lohnt sich.
sich darauf einzulassen.

denn: wahres leben spielt sich Auge in Auge ab.

Dienstag, 18. Februar 2014

Philosophisches Statement

Lasst euch diese Zeilen einmal durch den Kopf gehen.


An welchen Gedanken bleibt ihr hängen?

Denkst du vielleicht:
ja, wenn ich damals den Job angenommen hätte in Nürnberg/ Hannover oder sonstwo - dann hätte ich ganz anderer Bekannte und ein großstädtisches Leben, mit super viel Freizeitangeboten und kulturellen Möglichkeiten.
oder

Mensch, wäre ich gleich nach der Ausbildung/ nach dem Studium doch ins Ausland gegangen, dann würde ich jetzt in Paris/ London/ Shanghai leben und arbeiten. Wäre multikulturell unterwegs, hätte andere Lebenseinstellungen kennen und evtl. schätzen gelernt.
oder

hätte ich nur damals das gelernt / studiert, was ich eigentlich wollte, dann wäre ich mit anderen Menschen zusammengetroffen, mein Leben wäre viel aufregender / ruhiger ... .
oder

wenn ich damals nicht so früh Kinder bekommen hätte, dann hätte ich erstmal einige jahrelang einen tollen Job ausüben können
oder

wenn ich damals gleich mal Kinder bekommen hätte, dann hätte ich  meine Muttergefühle ausleben können, hätte all die Freuden und auch Probleme gehabt, die jetzt immer meine Freundinnen diskutieren

oder
oder
oder



Vielleicht ist aber auch müßig über solche Zeilen auch nur einen Gedanken zu verwenden, denn all das war nicht! und wird auch nicht mehr so kommen (wie du es jetzt im Rückblick gerne gemacht haben würdest) !

Was meinst du?
Wie siehst du das?


Es gibt hier nicht nur hopp oder topp und aus und vorbei.
Wenn du dir diese Gedanken machst, stellst du möglicherweise einige Dinge fest, die du einfach gerne realisieren würdest. Dann kannst du doch diese Gedanken / Ideen  aufgreifen und jetzt - ja jetzt - dran gehen, sie zu verwirklichen.
Wage einen Blick in dein Inneres und von dort aus auch wieder hinaus.
Was willst du?

Es gibt immer einen Weg.

Was meinst du?



Dienstag, 16. Juli 2013

when time goes by

 
Die Zeit eilt
                       teilt
                                    heilt.





Weitere Worte notwendig?

N.e.i.n.


Ich wünsche euch einen sonnigen Tag,

der nie vergehen wird, es sei denn – du lässt es zu!

Freitag, 1. Februar 2013

Flughafenstädte

Städtereise während der Zwischenlandung 

Destination – kennt jeder Flugreisende! Was ist damit gemeint?
Im Jargon der Reisebranche ist Destination der Zielort, nicht der Zielflughafen. Vielreisende kommen aber meistens gar nicht in den Zielort, sondern bleiben während des Aufenthalts bis zum Weiterflug im Flughafen.

Ergo, so die Airports, muß die Stadt in den Flughafen geholt werden. Der Flughafen muss Destination  werden – mit Hotels, Kongressen, Shoppingcenter, Eventveranstaltungen.
Und diese Vorhaben sind schon begonnen, es wird geplant, investiert, Konzepte werden realisiert.
Zum Beispiel in Zürich mit „The Circle“. Ein 1 Milliarde CHF – schweres Gebäude gegenüber dem Flughafen. 2017 soll es fertig sein und dann - 600m lang, 45m hoch – eine City bieten. 
V I S I O N E N 
Städtische Strukturen bis hin zu historisch anmutender Umgebung, kleine Gassen, Imitation der Zürcher Altstadt. Sogar topographische Gegebenheiten wie sanfte Hügellandschaften sollen berücksichtigt werden. V  i s i o n e n !   

Aerotropolis heißt das zukunftsträchtige Modell für Städte des 21. Jahrhunderts. 
Ein Begriff der Assoziationen in alle Richtungen hervorruft: Luft/ Volk/ Städte/ viele/ Grösse.
In Zukunft plazieren sich die Metropolen an und in den Flughafen und nicht mehr der Flughafen in die Nähe der Städte. 
Eigentlich war das schon immer so: Menschen haben sich an Häfen und Flußquerungen angesiedelt, Orte entstanden rund um Bahnhöfe.
Die International Air Transport Association (IATA) prognostiziert, daß sich 2050 rd. 16 Mio. Flugreisende in der Luft tummeln, das sind 2,3 mal so viel wie die aktuelle Weltbevölkerung! Ein Trend, der unwillkürlich das Augenmerk auf den Non-Aviation Bereich lenkt , denn die nicht-flugbezogenen Dienstleistungen bringen schon heute ca. 50% der Einnahmen. Daher ist der Gedanke, die Stadt in oder dicht an den Flughafen zu holen, erklärbar.

Wahnsinn, oder?

Was macht ihr, wenn ihr nur kurz Zwischenstopp habt – versucht ihr unbedingt in die Stadt zu kommen, schnell ein paar Eindrücke zu erhaschen oder bleibt ihr auf dem Flughafen und plündert die Duty-free-Shops oder trinkt ihr gemütlich einen Café?